Konzept

Das Lebens.Werk unter Trägerschaft der Kreisdiakoniestelle Tuttlingen ist ein Ort, an dem Menschen sich in Kreativität, Beschäftigung und Gemeinschaft begegnen können. Seit August 2016 hat die Kreisdiakoniestelle Tuttlingen das Gelände in der Föhrenstraße 3 angemietet. Das Umfeld ist geprägt von zahlreichen Firmen und einem Wohnquartier mit großen Häuserblocks und mangelnder sozialer Infrastruktur.

Was wollen wir erreichen?

Das Lebens.Werk soll zum einen eine grüne Oase inmitten dieser Industrie- und Wohngebiete bilden, zum anderen aber auch Möglichkeiten schaffen, von Armut und Ausgrenzung bedrohten Menschen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen. Gemeinsam können dort neue Ideen entwickelt, kann Verantwortung übernommen und Selbstbewusstsein gestärkt werden. Über eine Beschäftigung erhalten die Teilnehmenden eine Struktur, können etwas schaffen und selbst einen Teil zu ihrem ganz persönlichen Lebenswerk beitragen. Dies wiederum führt zur Entwicklung einer höheren Zufriedenheit und eines stärkeren Selbstbewusstseins. Außerdem ermöglicht das Arbeiten in Gemeinschaft die Entwicklung sozialer Kontakte. Im Lebens.Werk ist jeder und jede willkommen!

Weitere Aspekte des Lebens.Werks sind die Förderung von Integration, Inklusion und Partizipation, der gegenseitigen Wertschätzung und Verantwortung, des Nachhaltigkeitsgedankens, sowie des biblischen Auftrags zur Bewahrung der Schöpfung.

Welche Angebote gibt es im Lebens.Werk?

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Die Arbeit und Angebote des Lebens.Werks lassen sich in vier Säulen unterteilen, können und sollen aber mit der Zeit weiterentwickelt werden:

  • Lebens.Werkstatt (mit Reparatur-Café, Fahrradwerkstatt und Möbelaufbereitung)
  • Lebens.Garten (Stadtteilgarten)
  • Lebens.Netz (Internetcafé)
  • Lebens.Raum (Möbelladen)

In einem großen Begegnungsraum zwischen den einzelnen Projekträumen ergibt sich die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmenden und Helfenden der einzelnen Angebote treffen und ins Gespräch kommen können. Die integrierte Café-Ecke steht allen Projektangeboten zur Verfügung und wird abwechselnd von Verantwortlichen der verschiedenen Projekte betreut. Außerdem finden im Begegnungsraum regelmäßig Sitzungen verschiedener Gremien statt. Im Lebens.Werk sind wir offen für die eigenen Ideen der Menschen. So bieten beispielsweise in der kalten Jahreszeit zwei Frauen einen selbst organisierten Strick- und Häkeltreff an.

Das Lebens.Werk stellt mit seinen verschiedenen Teilprojekten auch einen Lernraum für Konfirmandengruppen, Jungscharen oder Kindergärten dar. So konnte im ersten Jahr bereits ein Konfirmandenvormittag durchgeführt werden, der in einen Theorieblock zum Thema Diakonie / Senfkorngleichnis und einen praktischen Teil im Lebens.Garten untergliedert war.

Ein Vorteil des Lebens.Werks ist außerdem die Vernetzung mit den Beratungsdiensten des Caritas-Diakonie-Centrums. Wie es bereits seit Jahren im Diakonieladen KaufKultur praktiziert wird, können auch im Lebens.Werk die Teilnehmenden und Kunden von der Vernetzung mit Fachdiensten wie z.B. Sozial- und Lebensberatung, Schuldnerberatung, Migrationsberatung oder Schwangerenberatung profitieren, indem von dort schnell und direkt vermittelt werden kann.